WOMEN IN JAZZ – OPENING

Do., 20.4.2017, 19 Uhr, Hauptbahnhof Halle

Nina Simone: Meine schwarze Seele

Musikalische Lesung mit Christine Berger-Brandt (voc) und Andrea Ummenberger (Stimme)

NINA SIMONE, eine der größten Jazzpianistinnen und -sängerinnen, wäre in diesem Jahr 84 Jahre alt geworden. Ihre Musik bezeichnete sie selbst zwar nie als Jazz, sondern als “Black Classical Music”, prägte allerdings wohl wie kaum eine andere die Jazz-, Blues- und Soul-Musik. Ab 1959 hat sie über fünf Jahrzehnte ihre Musik in den Charts platziert. Zudem engagierte sie sich mit ihren Songs auch in der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und wurde so eine ihrer Leitfiguren.

Im Jahr 1993 schrieb NINA SIMONE ihre Memoiren im Buch “Meine schwarze Seele”. “Das Buch der amerikanischen Sängerin und Pianistin ist die Beschreibung ihres Versuchs, einem Alptraum zu entrinnen. Es ist auch das Selbstportrait eines weiblichen Hiobs”, schreibt die ZEIT nach Erscheinen des Buchs. SIMONE erzählt darin anekdotisch über sich als afroamerikanische Musikerin in einem Amerika, in dem Menschen wie sie täglicher Diskriminierung ausgesetzt waren. Ein zeitgeschichtliches Dokument, das auch heute noch große Beachtung verdient.

Das Festival WOMEN IN JAZZ möchte das Werk der großen NINA SIMONE mit einer Lesung würdigen. Am Abend vor NINA SIMONES vierzehntem Todestag wird die Schauspielerin Andrea Ummenberger im halleschen Hauptbahnhof aus dem Buch “Meine schwarze Seele” lesen. Musikalische unterstützt wird sie dabei von der Sängerin Christine Berger-Brandt und ihrem Quartett.

Förderung

Die Veranstaltung wird durch die Deutsche Bahn, die Mitteldeutsche Werbegemeinschaft der Einkaufsbahnhöfe und die Richard Bastian GmbH unterstützt.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Festivals WOMEN IN JAZZ und des Hauptbahnhofes Halle (Saale).

Preise

Eintritt frei