Lyambiko - 10/02/2012, Oper Halle

Die in der Schweiz lebende deutsch-tansanische Sängerin Lyambiko gewann 2011 den wichtigsten deutschen Musikpreis, den ECHO Jazz Award 2011, der von der Deutschen Phonoakademie vergeben wird. Sie erhielt den Preis als „Sängerin des Jahres National“ für ihre aktuelle CD „Something like reality“. Lyambiko ist gebürtige Thüringerin mit tansanischen Wurzeln. Ihr Vater, den sie vor einigen Jahren erstmals in Ostafrika besuchte, lebt heute in den Pare-Bergen im Nordosten Tansanias. In ihrem fünften Album „Saffronia“, einer Referenz an die amerikanischen Jazz-Ikone Nina Simone, bekannte sich Lyambiko mit dem Lied „Mawe Mawe / I Sing Just To Know That I`m Alive“ erstmals auf einer CD zu ihren eigenen afrikanischen Wurzeln.

Ihre musikalische Karriere startete, als die Sängerin im April 2001 mit drei Berliner Musikern ein Quartett unter ihren Namen gründete , mit dem sie ihre Konzerttätigkeit auf Deutschland, später auch auf die europäischen Nachbarländer und die USA ausweitete. 2003 bezeichnete der Boston Globe LYAMBIKO 2003 als die vielversprechendste Jazzsängerin seit langer, langer Zeit. Ihre ersten Alben hielten sich über mehrere Wochen in den Top Ten der Jazz Charts. Sie ist beim Major Label Sony unter Vertrag. Lymbiko lebt heute mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Schweiz.

Line up: Lyambiko (voc), Marque Lowenthal (p), Robin Draganic (b), Heinrich Koebberling (dr)