Das Festival „Women in Jazz“
„Women in Jazz“ fand erstmals im Jahr 2006 in Halle (Saale), in Deutschland, statt. Nach dem überragenden Erfolg der ersten Auflage wird das Festival jährlich in Halle (Saale) durchgeführt.
Die Magie des Weiblichen im Jazz war und ist der eigentliche Beweggrund für das Jazzfestival „Women in Jazz“. Die internationale Jazzszene ist nach der Jahrtausendwende wie noch nie durch große Künstlerinnen geprägt worden. Jazzmusikerinnen haben in den vergangenen Jahren wichtige Impulse für die Entwicklung des Jazz gegeben. Die dominierende Stellung der Frauen im Vokaljazz, hat sich zunehmend durch die Emanzipation im Instrumentaljazz ergänzt. Dieser Entwicklung trägt das Festival inhaltlich Rechnung. Dabei kommt es den Gestaltern des Festivals darauf an, die durch Kreativität und künstlerische Qualität geprägten, und durch Jazzmusikerinnen bestimmten Jazzprojekte auf dem Festival zu präsentieren. Unter diesem Aspekt gehört die zur Normalität gewordene Zusammenarbeit mit männlichen Jazzmusikern auch auf dem Festival zum Alltag.
Das künstlerische Angebot des Festivals ist international. Dabei wird der zeitgenössische Jazz in seiner multikulturellen, wie inhaltlich-gestalterischen Vielfalt präsentiert. Künstlerinnen von allen Kontinenten waren bereits Gäste des Festivals.
Geschichte des Festivals:
Der 20. März 2005 gilt als Gründungstag für das Festival „Women in Jazz“. Der (Jazz)Konzertveranstalter Ulf Herden, der Inhaber einer Marketingagentur Janis Kapetsis und der Jazzmusiker und Marketingexperte Bert-Morten Arnicke beschlossen als privaten kulturellen Beitrag für das hallesche Stadtjubiläum „1200 Jahre Halle“ ein eigenes Jazzfestival ins Leben zu rufen. Nach einer Vorbereitungszeit von elf Monaten startete am 2. Februar 2006 das erste dreitägige Festival „Women in Jazz“ in Halle.
Die Struktur des Festivals:
Das Festival wird durch 3–4 Konzertabende geprägt, die in der OPER HALLE und in der Konzerthalle Ulrichskirche stattfinden. Darüber hinaus gibt es ein umfängliches Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Jazzclub- und Sessionveranstaltungen und dem Cityjazz, einem Konzertangebot mit regionalen Künstlern.
Die Veranstalter:
Das Festival wird seit 2008 durch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts veranstaltet, die durch die beiden Festivalveranstalter Ulf Herden (Künstlerische Leitung) und Janis Kapetsis (Marketing) gegründet wurde.
Festival „Women in Jazz“
Ulf Herden & Janis Kapetsis GbR
Die Stadt Halle ist ideeller Mitveranstalter des Festivals. Das Festival wird durch die regionale Wirtschaft unterstützt.
Die Festivals und ihre Künstlerinnen:
2006: Viktoria Tolstoy (Schweden) , Hiromi Uehara (Japan), Marilyn Mazur (USA), Rigmor Gustafsson (Norwegen), Jocelyn B. Smith (USA), Anna Maria Jopek (Polen) Rüdiger Schestag (Ausstellung Jazzfotografie)
2007: Aziza Mustapha Zadeh, Lynne Arriale (USA), Sarah Morrow (USA), United Women's Orchestra (EU), Susi Hyldgaard, Christin Claas & l’art six (D), Diana Schuur (USA), Tanja Pannier (D) Genoveva (Ausstellung Jazzmalerei)
2008: Dotchy Reinhardt (D), Saskia Laroo (N) Simin Tander (N), Charlotte Greve (D), Silje Nergaard (Nor), Rebekka Bakken (Nor), Susan Weinert Duo (D), Kristin Asbjornsen (Nor) , Simphiwe Dana (Südafrika), Witchcraft (D, Kasachstan, Brasilien), Barbara Dennerlein (D) Uwe Jacobshagen (Ausstellung Jazzfotografie), Roland Heinrich (Ausstellung Jazzfotografie), Rüdiger Schestag (Jazzfotografie)
2009: Makiko (Japan), Lygia Campos (Brasilien), Caecilie Norby (Dänemark), Julia Hülsmann/Meike Goosmann & BuJazzO (Uraufführung/WomeninJazz), Jacqui Naylor (USA), Friend’n’Fellow (D), Candy Dulfer (Nl), Uschi Brüning (D), Twana Rhodes (USA), Marylin Mazur (USA) Nikolaus Troxler (Ausstellung Jazzplakate), Jürgen Born (Ausstellung Jazzmalerei)
2010: Grace Kelly Quartett (USA), Solveig Slattahjell (Norwegen), Diva Jazz Orchestra (USA), Lisa Bassenge (D), Saskia Laroo (Nl), Nicole Johänntgen (D), Pascal von Wroblewsky (D), Pitch The Fork (D), Torun Eriksen (Norwegen) & Jazzchor Freiburg, Deidre Cartwright (GB).










