Europäisch – Amerikanische Begegnung

Der Jazz als Soundtrack des 20. Jahrhunderts zählt zu den großartigsten Schöpfungen der populären Kultur. Das der Jazz auch über einhundert Jahre nach seinem Entstehen als kreatives musikalisches Genre das Publikum fasziniert, steht außer Frage. Er hat sich in einer beeindruckenden Vielfalt und Vielfarbigkeit überall in der Welt ausgebreitet.

Das Jubiläumsfestival „Women in Jazz“ blickt auf den durch Jazzmusikerinnen geprägten Jazz aus Amerika und Europa. Dass der Jazz gilt als der wichtigste Beitrag der USA zur Kultur der Moderne gilt, würdigt das Festival mit Künstlerinnen aus den USA und mit Projekten die im Kontext zum Jazz aus den Vereinigten Staaten von Amerika stehen. Überdies betrachtet das Festival den Kontinent als Ganzes und präsentiert mit wichtigen Künstlerinnen aus Süd- und Mittelamerika die Lebendigkeit des Jazz in der Gegenwart. Hier schließt sich der europäische Jazz an, der sich seine Anerkennung in den vergangenen Jahren durch hohe künstlerische Qualität, Innovationsfähigkeit und Offenheit für Einflüsse aus aller Welt erspielt hat. Die eingeladenen Jazzprojekte dokumentieren diese Entwicklung. Ausschließlich in Europa besitzt der Jazz in der Gegenwart beste Entwicklungsmöglichkeiten und ein sich permanent erweiterndes Publikum.

Das nun im Frühjahr angesiedelte Festival hat für die 11 Festivaltage, Künstlerinnen aus 18 Ländern eingeladen. Mit Jane Monheit und Cathrine Russel (US), Paula Morelenbaum (BR), Torun Erikson (NO), Cyrille Aimée (FR), die Europeen Swing Ladies und ganz besonders das, durch die Jazzpianistin Julia Hülsmann (diesmal im Oktett) kreierte Vokalprojekt mit Maria Roggen (NO), Aline Frazao (SP) und Yelena Kuljic (SE) stehen Jazzstimmen im Mittelpunkt. Mit drei Uraufführungen, einem Brasilianisch – Deutschen Big Band Meeting, der Einladung auf die Peißnitz, der grünen Oase der Stadt zum SaaleJazz oder auch eine Jazzperformance zur Kunst der Moderne im Kunstmuseum Moritzburg, einer Latin Jazz Mett ist auch eine neue Vielfalt in den Veranstaltungsformen gegeben.

Das Festival bedankt sich bei den vielen Partnern aus der regionalen Wirtschaft, die durch ihr finanzielles Engagement das Festival erst möglich machen. Dank auch an die Stadt Halle und den Saalekreis für die Unterstützung. Die Medienpartnerschaft mit mdr-figaro und der Mitteldeutschen Zeitung konnte auch zum Jubiläumsfestival fortgesetzt werden.

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