Lygia Campos (Brasilien / Deutschland)

Die brasilianische Pianistin und Sängerin hat ihr neustes Album „Brasil“ vorgelegt. Süddeutsche Zeitung: „ Lygia Campos brilliert mit Klavierläufen und vertrackten Bassfiguren. Nordbrasilianische Rhythmik oder Tango, Samba, Bossa Nova, Fado blitzen auf in ihren Eigenkompositionen, die doch weit von jedem Eklektizismus entfernt sind. Ist das Jazz, Weltmusik? Jedenfalls ist es gute Musik!“ Die Künstlerin hat ihren Wohnsitz in Deutschland.

Lygia Campos - vocals
Paulo Morello - guitar
Matthias Engelhardt - bass
Claudio Wilner - drums, perc
Walter Bittner - drums, sampling, perc

www.lygiacampos.de

Twana Rhodes (USA)

Als die afroamerikanische Sängerin Twana Rhodes 2001 ihre CD „Calling Card“ mit einigen ihrer im Laufe ihrer Karriere entstanden Kompositionen veröffentlichte, wurde die Jazzwelt auf sie aufmerksam und es kam zu gefeierten Auftritten wie mit George Benson und Al Jarreau bei den Stuttgart Jazz Open. „Thru the night“ ist ihr neustes Album. jazz thing: Die Texanerin geht stilistisch ihren eigenen Weg, so treffen in ihren Kompositionen Jazz und Pop auf eine Spur Texas-Blues-Rock. Schon damit hebt sie sich von ganz vielen ihrer singenden Kolleginnen ab. Das macht sie mit klarer und sehr kraftvoller Stimme und so ist „Thru The Night“ ein hörenswertes Album geworden, das von ihrer Qualität und Emotionen verströmenden Stimme dominiert wird. Die Künstlerin hat ihren Wohnsitz in Deutschland.

Twana Rhodes - vocals
Ron Spielman - guitar
Jan Fabricius - bass
Matthias Wendl - drums

www.twana-rhodes.de

Makiko Hirabayashi (Japan)

„Makiko Hirabayashi könnte das ideale Symbol für die heutigen multikulturellen Jazzmusiker sein. Geboren in Japan und ausgebildet in Boston, lebt Makiko Hirabayashi heute in Dänemark. Als musikalischer Kopf spielt Sie in einem klassischen Pianotrio u.a. mit der bekannten Drummerin Marylin Mazur. Ihr Musikstil ist geprägt von den verschiedensten Variationen. Er wird vom Brasilianischen, sowie Salsa, Nordic Folk und Jazz beeinflusst. Von sich selbst sagt das Improvisationstalent, sie sei besonders von klassischer Musik, den Klängen des fernen Ostens, Nordic Folk und Jazz beeinflusst wurde.

Makiko Hirabayashi - piano
Klavs Hovmann - bass
Marylin Mazur - drums, percussion

www.makiko.dk

Caecilie Norby (Dänemark)

Caecilie Norby hat als erste dänische Künstlerin bei Blue Note, dem wohl legendärsten Jazzlabel schlechthin, ihr erstes Album veröffentlichte. Die skandinavischen Medien feiern Caecilie mittlerweile als „Queen of Jazz“. Mit ihrer feinsinnigen, lyrisch hintergründigen Stimme gibt sie sich nicht mit Improvisation von schon vorhandenen Stücken zufrieden, sondern erfüllt ihre eigenen hohen Ansprüche durch Scats, anmutige Improvisationen und imposantem Ausdruck.

Caecilie Norby - vocals
Lars Danielsson - bass
Hubert Nuss - piano
Rasmus Kihlberg - drums

www.caecilienorby.com

BuJazzO feat. Julia Hülsmann & Meike Goosmann

Die in Berlin lebende Pianistin Julia Hülsmann erhielt bereits 2003 den German Jazz Award. Sie gilt als ausgezeichnete Komponistin. Aufsehen erregte ihre Musik für Trio und Streichquartett „Le Moustier“, aufgeführt beim Jazzfest Berlin 2007. Meike Goosmann brilliert am Sopransaxofon und an der Bassklarinette. Ihr 2007 erschienenes Debütalbum „Portraits“ machte Sie in der deutschen Jazzszene bekannt. Beide Musikerinnen spielen seit Jahren in der einzigen Frauen-Big-Band Europas „United Women’s Orchestra (zu Gast beim WIJ 2007). Das Bundesjazzorchester fördert den qualifiziertesten und talentiertesten Jazznachwuchs der Bundesrepublik Deutschland. Es ist eine weltweit einmalige Einrichtung der musikalischen Jugendbildung (bis 24 Jahre).

Julia Hülsmann - piano
Meike Goosmann - sax
Bundesjugendjazzorchester (BuJazzO)

Jacqui Naylor (usa)

Jacqui Naylor lässt die Hochzeit des Jazz, die Musik der 30er Jahre, ganz neu entstehen. Billie Holiday ist ihr Vorbild, dies hindert sie aber nicht, ihre Musik in eine neue Zeit zu übertragen. Jedoch ist es gar nicht so leicht, neue musikalische Seiten aufzuschlagen. Schließlich ist schon so vieles geschrieben und gespielt worden. Die Sängerin aus San Francisco hat auf überraschende Weise Neuland erschlossen. Musik, die aus Pop und Jazz sattsam bekannt ist, hat sie etwas verschraubt, und schon klingt es neu in den Ohren. ’Acoustic Smashing’ ist das, das Singen von Jazzstandards-Texten über Rock- und Popsongs und umgekehrt. Ihre „akustische Vermischung“ vom großen amerikanischen Songbook mit Rock- und Popklassikern bringt beide Bereiche in einer noch nie gehörten Form zusammen. So singt sie beispielsweise die Lyrics von Rod Stewarts „Hot Legs“ über die Melodie von Herbie Hancocks „Cantaloupe Island“. Anfangs fällt es kaum auf, da es so natürlich klingt, hinterher ist es umso verwirrender und genialer zugleich.

Jaqui Naylor - vocals
Art Khu - piano, guitar
Josh Jones - drums
Philipp Steen - bass

www.jacquinaylor.com

Friend 'n Fellow (d)

Freund und Begleiter – schöner kann die Symbiose innerhalb einer Band kaum sein. Constanze Friend und Thomas Fellow ergänzen sich auf eine geradezu einzigartige Art und Weise. Ständig erfinden sie sich neu, verbinden Blues, Soul und Jazz miteinander und spielen gleichzeitig noch virtuos zusammen. Ihr neues Album (Titel: „???“), welches erstmalig beim Festival WIJ vorgestellt wird, bietet wieder neue intensive, tiefgründige und virtuose Meisterstücke. Anders ist man es von den zwei Ausnahmemusikern sowieso nicht gewohnt. Blitz: „Constanze Friend muss in einem Atemzug mit Cassandra Wilson genannt werden, spätestens nach ihrer Interpretation von "Summertime". Nicht nur die Altstimme, sondern ihre ganze Persönlichkeit on stage ist entwaffnend. Ebenso das filigrane Spiel ihres Partners, der zwei Instrumente auf nur einer Gitarre spielt. Da entsteht dann große Kunst…"

Constanze Friend - vocals
Thomas Fellow - guitar

www.friendnfellow.com

Candy Dulfer (nl/usa)

Mit 6 angefangen Saxofon zu spielen, mit 11 ihre erste Schallplattenaufnahme, seit sie 14 ist Bandleader von Funky Stuff, mit 18 ihre erste richtige CD und seit über 20 Jahren überall auf der Welt zu hören. Prince holt Sie in seine Band und er sagt über Candy Dulfer: „When I need a sax, I call Candy.“ Ihre Natürlichkeit und Bodenständigkeit verlor sie auch nicht nach der Zusammenarbeit mit Größen, wie Dave Stewart, Beyoncé, Pink Floyd oder Aretha Franklin. Riveting Riffs: Der Musik, die die holländische Altsaxofonistin Candy Dulfer spielt, sind zahlreiche Bezeichnungen aufgedrückt worden, wie smoothiger Jazz und Funk. Aber es sind vielleicht die Superlativen nötig, die ihre Fans nutzen, um ihre Musik beschreiben. Das sind Wörter wie unglaublich, wunderbar, fantastisch und überwältigend.“

Candy Dulfer - sax, vocals
Chance Howard - keyboard, vocals
Ronald Kool - keyboard
Ulco Bed - guitar
Manuel Hugas - bass
Joost Kroon - drums
Leona - vocals
Moon Baker - vocals
Jan van Duikeren - trumpet

www.candydulfer.nl

Uschi Brüning

Uschi Brüning ist seit ihrem berühmten Soul-Jazz-Aufbruch mit der legendären Klaus Lenz Big Band in den siebziger Jahren die Jazzstimme mit dem unvergleichlichen Feeling für Musik zwischen Song und improvisierter Musik. Ein Souverän auf den Jazzbühnen in Europa. Sie singt im Europeen Jazz Ensemble, im Saloniki-Quartett, improvisiert im Duo mit Ernst „Luden“ Petrowsky, begründete ein eigenes Gospelensemble mit Chor und Band und scheut sich nicht Ergebnisse von Jazzsessions ganz einfach als CD heraus zu geben. „Swingin’ Ballads“, so heißt ihre letzte CD, die, so schrieb die Kritik „Stimme spürbar macht“.

Zum 4. Jazzfestival „Women in Jazz“ stellt sich die 1947 in Leipzig geborene Sängering mit einem ganz neuen Projekt zu einer „alten Liebe“ vor. German Jazz Songs werden von der Sängerin in einer neuen musikalischen Besetzung präsentiert. Uschi Brüning schließt dort an, wo Sie äußerst erfolgreich in den siebziger und achtziger Jahren bereits unterwegs war. Erinnert sei an den Titel „Dein Name“, der zu den ganz großen Jazzsongs der 70er Jahre in Deutschland zählt. In Zusammenarbeit mit deutschen Texter(innen) entsteht ein neues Jazzprogramm, mit dem die Künstlerin auch in Zukunft unterwegs sein oder auch Teile ihres Konzertprogramms bestreiten wird. Die Arrangements werden von Claus – Dieter Bandorf erstellt.

Die Künstlerin hat für das Projekt die folgende Besetzung ausgewählt:
Ernst-Ludwig Petrowsky - Altsaxofon, Klarinette , Flöte,
Wolfgang " Zicke " Schneider - Schlagzeug
Marc Muellbauer - Bass
Claus - Dieter Bandorf - Piano
Uschi Brüning - Gesang

Das Musiklabel „Buschfunk“ wird das Konzert mit Unterstützung des Festivals „Women in Jazz“ in Halle aufzeichnen und damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.