Caroline Keating (Can)

Wie Bryan Adams, Alanis Morissette, Nelly Furtado oder Céline Dion ist Caroline Keating Kanadierin. Die 22jährige Caroline Keating kommt aus Montreal und gehört zur nächsten Generation kanadischer Künstler, die mit ihrem großes Talent auf dem Weg sind, Europa zu erobern.
Ihre erste Tour war erfolgreich - Caroline Keating präsentierte sich als neue Hoffnung für die junge Generation von Musikliebhabern. Die 22-jährige Songwriterin, die sich selbst am Klavier begleitet, besticht durch ihre Stimme.
Ihre zerbrechliche Schönheit, steht in einem ungewöhnlichen Kontrast zu dem atemberaubenden Gesangspart der Künstlerin. Ungewöhnlich ihre „rein“ wirkende Ausstrahlung, ihr Charme, ihre Art ihre Songs fast unaufdringlich zu zelebrieren. Das bezaubert, ja fasziniert das Publikum. Caroline Keating lebt gegenwärtig in der Schweiz.
Line-up
Caroline Keating (voc,p)
Ofrin Acoustronic Duo (D)

Eine energiegeladene Sängerin mit einer feuerroten Mähne, großen Gesten und Bewegungen und einer atemberaubenden Stimme, die man nie wieder vergessen möchte. Ofrin Brin – die israelische Sängerin, die seit 2005 im multikulturellen Schmelztiegel Berlin ihre Musik zwischen Jazz & Avantpop präsentiert. Hinter ihr ein ruhiger, fast schüchterner Mann, ihr Landsmann Oded K. Dar, an Gitarren und Computern, der für den triphoppigen, elektronischen Sound sorgt.
In ihrem neusten Album „On shore remain“ bezaubern sie mit einem deutlichen elektronischen und jazzigen Klang, ohne die ursprüngliche harmonische Tiefe zu verlieren. Die Mischung bringt eine neue geheimnisvolle und melodische Klangfülle. Durch diese betörende Stimme wirkt sie wie aus einer anderen Ära und ihre Musik besitzt eine fast zeitlose Qualität – fasziniert, verzaubert.
Line-up:
Ofrin (voc)
Oded K. Dar (g, comp)
Sounds of Levante (D/Türkei )

Quelle der Inspiration dieses Duos ist die Levante, die östliche Mittelmeerregion. Dabei bilden die türkische Kurzhalslaute Ud und die Klarinette einen festen Bestandteil des traditionellen Instrumentariums in Mittelmeerländern wie u.a. der Türkei, Griechenland, Syrien, Ägypten.
In dieser Konzertmatinee interpretieren Annette Maye und Gürkan Balkan türkische Lieder und Instrumentalstücke, erwecken alte sephardische, griechische und italienische Melodien zum Leben und würzen ihre türkisch-arabisch inspirierten Eigenkompositionen mit einer Prise Jazz. Studiert haben sie ihre Instrumente an den Hochschulen von Istanbul und Köln. Darüberhinaus sind sie langjährige musikalische Weggefährten im Oriental Chamber Jazz-Trio"ensemble FisFüz", mit welchem sie viele Länder des Nahen Ostens bereist haben.
Annette Maye - Klarinetten
wurde in Flensburg geboren. Mit dem Rahmentrommler und ZMF-Preisträger Murat Coskun gr ündete sie 1995 das "ensemble FisFüz", gewann mit diesem 1998 den SWR-Weltmusikpreis und tourte mit der Band bundesweit sowie durch Ost-, West- und Südeuropa (u.a. Jazzfestival Sofia), Marokko, Tunesien und in den Iran (Europ. Musikfestival Teheran).
Nach abgeschlossenem Studium der Osteurop. Geschichte, Musikwissenschaft und Slawistik studierte sie Jazzklarinette an der Musikhochschule Köln bei Frank Gratkowski und Claudio Puntin. Hier besuchte sie auch den Improvisationsunterricht von Paulo Alvares (Brasilien).
In den Jahren 2004/05 erhielt die Klarinettistin ein ERASMUS-Stipendium am Conservatoire National Supérieur Paris, wo sie unter anderem bei Riccardo del Fra (Ensemble, Komposition) studierte.
Gürkan Balkan - Ud und Gitarre
Gürkan Balkan, in Istanbul geboren, stammt aus einer musikalischen Familie. Die Tatsache, dass seine Mutter großen Wert auf künstlerische Erziehung legte und sein Opa Kurzhalslaute, Violine und Klarinette spielte, hatte zur Folge, dass er mit 8 Jahren sein erstes Instrument, die Kurzhalslaute, zu spielen begann.
Mit 9 Jahren nahm er Privatunterricht. Zwei Jahre später fing er seine 11jährige Ausbildung am Konservatorium in Istanbul an. In diesen 11 Jahren lernte er Kurzhalslaute, Klavier, Gitarre sowie Komposition.
Er kam 2002 nach Deutschland, um auf der Musikhochschule in Stuttgart zu studieren.
Karolina Glazer & Band (Pl)

Das Konzert wird durch das Auswertige Amt der Bundesrepublik Deutschland und durch das Polnische Kulturinstitut Berlin/Leipzig unterstützt
Karolina Glazer, 1982 in Gliwice geboren, wird als ein zukünftiger Star im polnischen Jazz-Gesang- Firmament angesehen. Ihre Karriere als Sängerin begann im Jahre 2003, als sie den „XXX. Internationalen Jazz-Treff“ in Zamosc gewann. Sie ist ausgestattet mit außerordentlichen Stimmfähigkeiten sowie großer musikalischer Phantasie. Sie legt großen Wert auf das Improvisieren mit dem Scat, benutzt ihre Stimme wie ein Musikinstrument, was ihr das Singen ohne Begleitung anderer Instrumente erlaubt. Sie ist eine Sängerin, Komponistin, Arrangeurin und Produzentin.
Die amerikanische Zeitschrift „Singer Universe“ hat Karolina Glazer als eine von fünf, der mit den größten Möglichkeiten ausgestatteten Sängerinnen in der Welt eingestuft.
Im Konzert nimmt die Jazz-Sängerin nimmt ihr Publikum mit auf eine Reise. Ihre Stimme führt das Publikum durch die weiten Ebenen Schwarzafrikas, erinnert es an den Joik (Oberton-Gesang der Samen) oder streift mit ihm durch die indische Ragas um letztendlich den amerikanisch geprägten Scat-Gesang in einer wunderbaren Vollkommenheit zu zelebrieren. Mit ihrer vier Oktaven abdeckenden Stimme und ihrer improvisatorischen und koloristischen Vielfalt versteht Karolina Glazer die verschiedensten Facetten der Weltmusik und des Jazz zu einem ganz neuen Sound zu verschmelzen.
Line-up
Karolina Glazer (voc)
Michal Jurkiewicz (p)
Daniel Popiałkiewicz (g)
Andrzej Zielak (b)
Przemek Kuczyński (dr)
Tomas Sanchez (perc)
Julia Hülsmann Trio (D)

1997 in Berlin gegründet, brachte das Trio 2000 ein Debütalbum bei einem Kleinstlabel heraus. Seit 2002 spielt es in unveränderter Besetzung. „Dass jeder Abend unterschiedlich abläuft, ist im Jazz nichts Außergewöhnliches, aber mit Julia und Marc ist jeder Gig wirklich komplett anders“, sagt Heinrich Köbberling, und Marc Muellbauer ergänzt: „Unsere Musik wächst aus dem Spielen heraus, weniger aus einem geschlossenen Konzept. Dabei hat sich im Laufe der Zeit eine Sprache entwickelt, die uns viel Freiheit gibt und unseren Temperamenten genau entspricht.“ Unabhängig voneinander fanden die drei über Vorbilder wie Bill Evans, Keith Jarrett, Ahmad Jamal oder Kenny Wheeler einst zum Jazz. Und noch heute hören sie ausgiebig Musik zusammen. Wobei auf längeren Fahrten öfters auch mal House und Elektronik im CD-Player liegt.
„Wie viele Musiker unserer Generation wurden wir besonders von ECM und seiner Ästhetik geprägt. Die Aufnahme mit Manfred Eicher im Osloer Rainbow Studio war für uns alle wie die Erfüllung eines Jugendtraums“, sagt Julia Hülsmann. Die Transparenz der dort entstandenen Musik ist für Heinrich Köbberling auch auf die besondere Atmosphäre im Studio zurückzuführen. „Da war viel gegenseitiges Vertrauen zu spüren. Und was wir aus den Headphones hörten klang so gut, dass die Versuchung mehr zu spielen und vermeintliche Lücken zu füllen, gar nicht erst aufkam. So pur und reduziert hatten wir das noch nie probiert.“ Wobei Reduktion beileibe kein Selbstzweck ist: Die Kompositionen schaffen in sich homogene lyrische Stimmungen, die Improvisationen lehnen sich eng an die Songstruktur an. So öffnen sich Räume, in denen der einzelne Ton leuchten kann.
Gewiss Julia Hülsmann ist die wichtigste Komponistin und Hauptgestalterin des Trios. Doch sobald sie spielen, sind drei gleichrangige Musiker am Werk, alle drei entspannt, offen, konzentriert. Und musikalisch vollkommen souverän: Dass manche Stücke relativ einfache Materialien erforschen und beleuchten, wird uns Hörern gar nicht bewusst. „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, wusste bekanntlich Karl Valentin. Recht hatte er: Schließlich kommen ja längst nicht alle Einfälle spontan am Nachmittag. Manche muss man lange hegen und nähren bis sie, schon völlig ausgereift, auf die Welt kommen. Um anschließend umso ausdauernder im Gedächtnis haften zu bleiben…
Nach Halle kommt das Trio mit ihrer 2. CD Produktion “imprint” bei ECM. Das Trio wird das 6. Festival „Women in Jazz“ eröffnen und feiert damit gleichzeitig ihr Record Release Konzert.
Line-up:
Julia Hülsmann, piano
Marc Muellbauer, double-bass
Heinrich Köbberling, drums
Randi Tytingvåg Quintett (N)

Die aus Norwegen stammende Sängerin und Songwriterin bringt mit ihren neuen Songs die Hörer zum Strahlen. Zwischen Jazz, Tango und Pop moussiert ihre Musik. Voll poetischer Leichtigkeit sind die Texte. Das Musikwunderland Norwegen hat dank Randi Tytingvåg eine neue, bis in die Weiten des Universums schwebende Stimme.
Die norwegische Sängerin und Komponistin Randi Tytingvåg zeigt sich, in Begleitung ihrer überaus virtuosen Mitmusiker, als Gemeinschaft ebenso herausragender Individualisten, wie auch als innig verbundene Gruppe, die sich mit einem Blick versteht und sich nicht scheut, mit ihrer eigenen Kreativität zu kokettieren. Geradezu leidenschaftlich leben sie den Gesang, die Tonfolgen, die Griffe in Tasten und Saiten.
Randis lyrische, vitale, oft getragene Mischung aus Jazz, Folk, Klassik, Tango, Klezmer und Cabaret begleitet stets ein leichter US-amerikanischer „touch“. An das Land der Fjorde und klaren Seen erinnert, neben Randi Tytingvågs tiefgründig strahlenden Augen, die wunderbar sanfte, helle und klare Stimme. So entstehen ruhige Songs für offene Ohren und einen wachen Verstand, in denen sie kleine Geschichten über Menschen und deren Umgang miteinander erzählt, stets bemüht, über den eigenen Horizont hinaus zu blicken und daher umso mehr die Seele zu berühren.
Ihre beiden bisher in Deutschland veröffentlichten CDs „let go“ und „Red“ sind eine Offenbarung.
Line-up:
Randi Tytingvåg, vocals
Anders Aarum, piano, rhodes
Espen Leite, accordion
Magne Thormodsaeter, double bass
Ivar Thormodsaeter, drums, percussion
Sidsel Storm & Band (DK)
Schwedische Schlummerlieder einer aufgeweckten dänischen Stimme
Sidsel Storm – eine mehrfach ausgezeichnete Stimme kommt in die Oper
Nachdem sich Jazzmusiker wie Dexter Gordon, Ben Webster und Tad Jones in den 60ern und 70ern Jahren in Kopenhagen ansiedelten, kam es zu einer großen Jazzeuphorie in Dänemark. Kopenhagen wurde zu einem Mekka des Jazz in Europa und die Zahl der Spielstätten und Festivals entwickelte sich sprunghaft. Nach einigen Jahrzehnten der Stagnation sind es seit der Jahrtausendwende die dänischen Jazzmusikerinnen, die ganz entscheidend zur Regeneration des Jazz in Dänemark beitragen. Instrumentalistinnen wie Pernille Bévort, Christina Dahl, Lotte Anker und Christina von Bülow, sowie das Trio Sophisticated Ladies, mit der Pianistin Marie Louise Schmidt, bestimmen heute die dänische Jazzszene. Und es sind ganz besonders die Jazzstimmen von Caecilie Norby, Susi Hyldgaard, Sinne Eeg und Malene Mortensen, die oft für sehr emotionale Erlebnisse auf den europäischen Jazzbühnen sorgen.
Seit der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debütalbums im Jahr 2008 hat sich Sidsel Storm zu diesem illustreren Quartett hinzu gesellt und sich sofort in die dänische Jazz-Szene etabliert. Mit Selbstvertrauen, Dynamik, ihrem ausgeprägten Gespür für Schönheit – und natürlich mit ihrer strahlenden Stimme erhält „Sidsel Storm“ den „Danish Music Award 2009“ für das „Beste Dänische Vocal Jazz Album des Jahres“ und den DPA Jazz Composer Prize für den Song „Fall in NYC“.
Schon ihre zweite Veröffentlichung „Swedish Lullaby“ sorgt für weltweite Aufmerksamkeit. Die Künstlerin, die jetzt in Schweden auf einen Bauernhof lebt, richtet mit „Swedish Lullaby“ ihr Augenmerk auf die emotionale Ausdruckskraft ihrer Lyrics, die sich elegant und feinfädig mit den einzigartig bezaubernden nordischen Soundlandschaften des schwedischen Komponisten Lars Jansson und des dänischen Pianisten und Komponisten Peter Otto verweben. „Swedish Lullaby“ repräsentiert eindrucksvoll Sidsels Eigenständigkeit und ihr Auge für Details – sie entdeckt mit ihren Interpretationen die Seele ihres kreativen Potentials und ihrer künstlerischen Ausdruckskraft.
Line-up:
Jesper Thorn - b
Peter Rosendal - p
Alexander Kraglund - v/harmonica
Tobias Wiklund - tp
Sidsel Storm - voc
Rasmus Lund – drums
China Moses & das Raphael Lemonnier Trio (USA/Fr)

China sings Dinah
Sie ist die Tochter berühmter Eltern. Der stimmgewaltigen Jazzdiva Dee Dee Bridgewater und des 1995 verstorbenen Film- und Fernsehregisseurs Gilbert Moses. Sowohl die Stimme als auch die Ausstrahlung als Jazz-Performerin hat sie von ihrer Mutter geerbt. Wenn sie den Blues singt, bringt sie ihn in Eigenkompositionen wie der Hommage „Dinah´s Blues“ ebenso zum Glühen wie in ihren Interpretationen von „Fat Daddy“ oder „What a difference a day makes“. Die Arrangements der Stücke rücken ihre Stimme, die sie enorm kraftvoll und dennoch mit präziser Sensitivität einsetzt, in den Mittelpunkt der Songs.
Man hätte nicht unbedingt damit rechnen können, dass China Moses und Raphaël Lemonnier dazu bestimmt sein würden ein gemeinsames Projekt in Angriff zu nehmen. Zu unterschiedlich sind die Karrieren der beiden Künstler bisher verlaufen. China Moses ist eine Sängerin, Autorin, Songwriterin und Produzentin, die ihre vielen Talente auch schon bei MTV als Moderatorin zur Verfügung stellte. Ihre ersten Schritte waren keineswegs vom Jazz bestimmt: "Ich bin vom Soul geprägt, ich liebe Rhythm & Blues", sagt sie. Die Karriere des Pianisten Raphaël Lemonnier war dagegen stärker auf Jazz ausgerichtet. Sein Debüt gab er in der Nîmes Big Band. 1986, während eines einjährigen Aufenthalts in New Orleans, spielte er in Guy Labory’s Creole Jazz Band und entwickelte eine Vorliebe für Boogie-Woogie. In den USA veröffentlichte er auch sein erstes Album, „Raphaël Lemonnier Trio“, eine Hommage an Errol Garner, den er neben Oscar Peterson, Earl Hines und Count Basie zu seinen wichtigsten Einflüssen zählt. Heute zählt er zu den Größen der französischen Jazzszene.
Diese beiden Künstler zusammenzubringen, bedurfte es nicht nur der gemeinsamen Leidenschaft für Jazz, sondern auch einer passenden Gelegenheit. Die bot sich bei einem Konzert in Paris. Als Raphaël China zum ersten Mal singen hörte, fragte er sie gleich, ob sie nicht Lust hätte an einem neuen Projekt mitzuwirken. Von da an fügte sich alles schicksalhaft zusammen. Für ihr erstes gemeinsames Studioalbum „This One’s For Dinah“ schrieb Raphaël alle Arrangements und traf die Songauswahl gemeinsam mit China. Für die Sängerin China Moses waren die Aufnahmen eine große Herausforderung, galt es doch der facettenreichen Persönlichkeit ihres großen Idols Dinah Washington gerecht zu werden. Doch ihre kongeniale Mixtur aus künstlerischer Intelligenz und gutem Geschmack bestärkte sie darin, dass bei einem angemessen Tribut an Dinah Washington das Temperament dominieren muss. In diesem Punkt konnte China ganz ihrem Talent vertrauen. Es ist beeindruckend, wie sehr sie die Welt von Dinah Washington verinnerlicht hat.
Line-up:
China Moses (Gesang)
Raphaël Lemonnier (Piano)
Fabien Marcoz (Bass)
Jean-Pierre Dérouard (Schlagzeug)
Respect feat. Lars Danielsson

„respect“ - die weibliche Seite einer Combo nimmt überhand, aber dennoch schafft sie der Männlichkeit mit Respekt einen Raum zur Entfaltung. März 2009 wurde die Idee durch den schwedischen Posaunisten Nils Landgren in Zusammenarbeit mit Dr. Peter Kleiß vom saarländischen Rundfunk für ein Konzert beim St. Ingberter Jazz Festival ins Leben gerufen. Das europäische Projekt, welches nur für diesen Anlass konzipiert wurde, fand einen solch großen Anklang, dass eine Fortsetzung voraus zu sehen war. Die renommierten Jazz Musikerinnen aus Schweden, Norwegen, Frankreich und Deutschland laden sich zum 2. Konzert den international bekannten schwedischen Cellisten/Kontrabassisten Lars Danielsson ein, der unter anderen mit Größen wie Charles Lloyd, David Liebman oder Kenny Wheeler nebst vielen anderen zusammenarbeitete.
Mit respect feat. wurde eine Vereinigung erfolgreicher europäischer Musikerinnen geboren, deren Welle des zeitgenössischen Jazz sich in allen Facetten ausbreitet und widerspiegelt. Mit Respekt zur unterschiedlichen Kultur begegnen sich die MusikerInnen auf magischem Terrain und schwingen mit der Leichtigkeit einer Feder durch die grenzenlose Jazzwelt. In Halle wird die Rhythmusgruppe aus der Pianistin Anke Helfrich, der Gitarristin Sandra Hempel und der französischen Schlagzeugerin Julie Saury gebildet. Der Bläsersatz ist äußerst dynamisch besetzt mit der Schweizerin Nicole Jo (bereits 2010 bei WIJ zu Gast), der Posaunistin Karin Hammar und Hildegunn Øiseth an der Trompete.
Lars Danielson, bass/cello SE
Caroline Thons Thonline Orchestra
CAROLINE THONS THONELINE ORCHESTRA besticht durch zeitgenössischen, groovigen modernjazz, geleitet von einer Frau die schon bei ihrem Kompositionsexamen in Köln durch einen sehr eigenen Stil überzeugte: Für Halle hat die BigBand, die gemeinsam mit dem Deutschlandfunk produzierte CD „Panta Rhei“ im Gepäck!
Die 1966 in Köln geborene Saxofonistin und Komponistin Caroline Thon studierte zuerst in Wuppertal klassisches Saxofon um dann nach einjährigem Studium am "Berklee College of Music" in Boston, an der Musikhochschule Köln Jazz-Saxofon und Komposition zu studieren. Ihre besonderen Erkennungsmerkmale sind neben ihrem unverkennbar warmen Saxofon-Sound sowohl hochenergetische Musik, wie auch sehr gefühlvolle Balladen.
Der Kompositionsauftrag des Landesmusikrats NRW 2008 war der Ausgangspunkt für die Gründung der BigBand. Nach der überaus erfolgreichen Aufführung der Komposition mit dem großartig besetzten Cologne Contemporary Jazz Orchestra und Solisten im Kölner Stadtgarten drängte sich unwillkürlich die Frage auf, könnte dies die Geburtsstunde einer Big Band sein unter einer in der Gegenwart eher noch seltenen weiblichen Federführung?
Caroline Thon hat die Möglichkeit genutzt und ihre eigene BigBand gegründet. Kennzeichnend für den Stil der Band sind der oft instrumentale Einsatz von Gesang und der große Freiraum für die einzelnen Musiker in den improvisatorischen Teilen der Kompositionen, die im interessanten Gegensatz zu den meist komplexen Themen stehen. Bei ihren Kompositionen besticht Caroline Thon zudem durch die ausgefeilte und nuancenreiche Instrumentierung.
Caroline Thon steht als Komponistin und Arrangeurin eindeutig in der Tradition der moderenen Big Band-Arrangeure. Sie studierte an der Musikhochschule Köln bei Joachim Ulrich, Frank Reinshagen und Bill Dobbins und sorgte schon bei ihrem Kompositionsexamen 2003 durch ihren farbenreichen und sehr persönlichen Arrangierstil für Aufsehen, was zu mehreren Preisen und unter anderen zu Kompositionsaufträgen, wie eine Bearbeitung der "Kunst der Fuge" von J.S. Bach aus Sicht des Jazz, führte.
Line-up:
Trompeten: Matthias Knoop, Steffie Deckers, Christian Winninghoff, Matthias Bergmann
Posaunen: Ben Degen, Tobias Wember, Phillip Schug, Stephan Schulze
Saxofone: Florian Trübsbach, Frank Sackenheim, Stephan Mattner, Jens Böckamp, Norbert Emminger
Piano: Laia Genc
Bass: Sebastian Räther
Schlagzeug: Jens Düppe
Solisten:
Filippa Gojo – Gesang
Frank Wingold - Gitarre
Alice in Dixieland (NL)

Die Musikerinnen von Alice in Dixieland spielen ein breit gefächertes musikalisches Repertoire, welches musikalische Einflüsse aus verschiedenen Stilepochen des Jazz wiederspiegelt. Swing, Musical, Bebop und Dixieland, aber auch der „a capella Gesang a la Andrews Sisters“ lässt ein Programm entstehen, welches auch durch spritzige Bläsersätze und inspirierenden Soli geprägt ist. Die energiegeladene Performance dieser Sechs-Frauen-Band wird sowohl die Jazzliebhaber, als auch den Lunchfreund begeistern.
„Alice in Dixieland“ ist eine gern gehörte Band in den europäischen Jazzclubs und hat auf Festivals in Finnland, Griechenland, Deutschland, Tunesien und Polen ihr Publikum begeistert. Während ihres 20jährigen Bestehens hat sich die Band zu einer europäisch agierenden Band entwickelt, mit Musikerinnen, von denen jede eine eigene, beeindruckende Karriere vorweisen kann.
LINE UP
Ellister van der Molen – Trompete / backing vocals
Anja Nielsen – Saxophon / backing vocals
Teddy Steen – Posaune / lead vocals
Vera Marijt – Klavier
Sylvia Maessen – Kontrabass
Dovile Vastakaite – Schlagzeug
Cristin Claas & l'arc six (D) & Universitätschor Halle (D)

„In einem Meer von Stimmen“
Cristin Claas, l’arc six & der Kammerchor des Universitätschores Halle “Johann Friedrich Reichardt”
Stilistische Grenzen sind Cristin Claas & l‘arc six fremd. Virtuos verbinden sie Jazz und Songwriting, spielen mit Klassik- und Popelementen. Eine „virtuose Gratwanderung zwischen Pop und Jazz“ schrieb vor einigen Jahren das Online Music Magazin. Stets geht es der Sängerin und ihrer Band um sensiblen, lyrischen Wohlklang, bewegen sich die Stücke zwischen ausgelassener Spielfreude und herzlicher Melancholie. Die Konzerte sind geprägt von einem weiten Raum für intensive, improvisatorische Prozesse. Mit der Sängerin stehen Musiker auf der Bühne, die ihre Wurzeln im Jazz haben, so Christoph Reuter, der Klavier bei Richie Beirach studierte, Stephan Bormann, der unbestritten einer der besten deutschen Gitarristen der jüngeren Generation ist und Saxophonist Jörg Naumann. Der Cellist Gerald Manske ist Stellvertretender Solocellist der Anhaltischen Philharmonie. Drummer und Percussionist Thomas Rüdiger sorgt mit originellem Instrumentarium sowie seinen Erfahrungen aus Jazz, Pop und kontinuierlichem Tabla-Unterricht bei einem indischen Meister für ungewöhnliche Klangnuancen. Das Repertoire von Cristin Claas & l´arc six, welches bereits auf sieben Tonträgern veröffentlicht wurde, spannt einen Bogen von unverwechselbaren Eigenkompositionen über originelle Interpretationen von Volksliedern bis zu Vertonungen und Bearbeitungen von Brecht und Weill. Neu sind auf ihrer gerade erschienenen CD „In Zeiten wie diesen“ auch Texte von Werner Karma, der besonders für Tamara Danz (Silly) viele wichtige Songs geschrieben hat.
Im Jahre 2006 musizierte l’arc six auf Einladung von GMD Golo Berg mit der Anhaltischen Philharmonie. Seither hat die Band wiederholt Projekte mit Orchestern (u.a. mit dem Filmorchester Babelsberg), Chören und internationalen Stars (Nils Landgren) verwirklicht.
Zum 6. Festival „Women in Jazz“ gibt es ein Zusammenwirken mit dem Kammerchor des halleschen Universitätschores wiederum ein neues Projekt.
Der Kammerchor des Universitätschores Halle “Johann Friedrich Reichardt” ist eine kleine Besetzung des „Großen Universitätschores“, der 1951 gegründet, als Spezialensemble in jeder Konzertsaison zusätzlich Konzerte und Projekte unterschiedlichster Stilistik gestaltet. Die Vita des Chores beinhaltet besonders in den vergangenen 20 Jahren eine äußerst erfolgreiche Aufführungspraxis in Zusammenarbeit mit Orchestern aus ganz Europa und einige internationale Preise (“Gold – Ausgezeichnet“ in Verona / 2007; Gesamtsieg beim 23. Internationalen Chorwettbewerb “Praga Cantat” / 2009). Kern der a-capella-Literatur des Kammerchores sind Madrigale und Motetten der Renaissance sowie Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Neben den “klassischen” Werken gehören auch Kompositionen aus dem Bereich des Jazz und Pop seit Jahren zum Repertoire des Kammerchores. Spirituals, Jazzarrangements, Kompositionen für Body- und Mouthpercussion, Volksliedparodien sowie Bearbeitungen für Chor und (choreigene!) Liveband prägen diesen Teil der Konzertprogramme. Gern sucht der Chor dafür nicht alltägliche Partner: So wurden einige A-cappella-Auftritte des Jahres 2010 zusammen mit der Breakdance-Gruppe “circular flash” bestritten. Den musikalischen Höhepunkt in diesem Genre bildete bis dato die Aufführung der Gospelmesse “Kyrie” für Chor, Solisten und Band des Berliner Komponisten Stephan Zebe in den Jahren 2009 und 2010.
Das Projekt unter dem Titel „In einem Meer von Stimmen“ wird unter Nutzung des Repertoires der außergewöhnlich poetischen Sängerin Cristin Claas und ihrer Band l’arc six ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit dem Kammerchor nicht nur eine Illustration, sondern die Zusammenarbeit ermöglicht eine neue Prägung und erweitert die Interpretationsmöglichkeiten der Stücke. Diese Uraufführung ist das besondere Finale des Festivals.
Line-up:
Cristin Claas (voc)
Christoph Reuter (p, fender-rhodes, voc)
Jörg Naumann (sax, fl, voc)
Stephan Bormann (g)
Gerald Manske (cello, 5strings cello)
Thomas Rüdiger (table, perc)












